Ausbildung

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Grundbuchberichtigungsantrag (Erbfolge)

Da das Grundbuch im Todesfalle eines Eigentümers infolge Rechtsübergangs unrichtig wird, ist die Grundbuchberichtigung, die sowohl im öffentlichen, als auch im privaten Interesse liegt, erforderlich.

Erben werden daher gebeten, unter Vorlage einer Ausfertigung des Erbscheins oder unter Vorlage eines vom Amtsgericht eröffneten notariellen Erbvertrags/Testaments nebst Eröffnungsprotokoll die Berichtigung des Grundbuchs durch schriftlichen Antrag möglichst unter Angabe der Gemarkung und Grundbuchblattnummer oder zu Protokoll der Geschäftsstelle des Amtsgerichts zu beantragen (§ 82 Grundbuchordnung).

Wenn der Antrag auf Grundbuchberichtigung innerhalb einer Frist von zwei Jahren nach dem Todestag des Verstorbenen eingeht, ist die Grundbuchberichtigung gebührenfrei (§ 60 Abs. 4 Kostenordnung)

Von einer Berichtigung des Grundbuchs kann nur beim Vorliegen besonderer Umstände abgesehen werden (z.B. wenn der Grundbesitz in Kürze veräußert werden soll oder wenn die Auseinandersetzung des Nachlasses bevorsteht). In solchen Fällen wird gebeten eine derartige Absicht dem Grundbuchamt mitzuteilen.

Für die Antragstellung der Grundbuchberichtigung kann folgende Antragsvorlage ausgedruckt werden und anschließend beim Amtsgericht eingereicht werden:

Berichtigungsantrag

Betreuungsverfahren

Einen Antrag auf Anregung einer Betreuung finden Sie hier.

Dolmetscher und Übersetzer
Erbrecht

Für die Auflistung des vorhandenen Nachlasses kann das anliegende Formular verwendet werden.

Weitere Merkblätter zur Information:

Benötige ich einen Erbschein?

Merkblatt handschriftliches Testament

Merkblatt notarielles Testament

Insolvenzen

Das Insolvenzrecht unterscheidet zwischen dem Verbraucherinsolvenzverfahren und dem Regelinsolvenzverfahren.

Das Verbraucherinsolvenzverfahren steht nur natürlichen Personen offen, also keinen Firmen, selbständig Tätigen oder juristischen Personen. Wer ein Verbraucherinsolvenzverfahren einleiten möchte, um etwa Restschuldbefreiung zu erlangen, muss zwingend zuvor ein außergerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren vor einer geeigneten Stelle durchlaufen. Diese Dienstleistung bieten z.B. Rechtsanwälte oder zugelassene Personen / Institute an. In Alzey ist das Deutsche Rote Kreuz eine solch mögliche Anlaufstelle.

Das Regelinsolvenzverfahren setzt einen Antrag voraus.


Die gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Bekanntmachungen finden sie auf der Internetseite www.insolvenzbekanntmachungen.de

Weitere Hinweise und Antragsformulare Insolvenzverfahren

Zeugenkontaktstelle

Zeugen sind für die Arbeit des Gerichts von großer Bedeutung. Daher sind sie auch verpflichtet, zu einer Vernehmung vor Gericht zu erscheinen. Um die hiermit verbundenen Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten, hat das Amtsgericht Alzey eine Zeugenkontaktstelle eingerichtet.

Fragen:

  • zur Ladung,  wie z.B. An- und Abreise, Zeugenentschädigung, Übernachtung,
  • zum Termin selbst - wie läuft eine Vernehmung vor Gericht ab, welche Rechte und Pflichten haben die Zeugen, speziell Opferzeugen,
  • zu sonstigen Möglichkeiten, ein Verfahren aktiv mit zu gestalten, z.B. bei einem Täter-Opfer-Ausgleich, Nebenklage, Geltendmachung von Entschädigungsansprüchen, Verfahren nach dem Gewaltschutzgesetz
  • zu Hilfsangeboten von anerkannten Hilfsorganisationen, auf Wunsch auch Kontaktvermittlung

Hilfestellung:

  • für kindliche, gebrechliche oder körperbehinderte Personen im Gerichtsgebäude,
  • zur Vermeidung von Begegnungen mit dem Schädiger, soweit dies möglich ist,
  • bei der Kontaktaufnahme zur Staatsanwaltschaft oder dem mit der Sache befassten Gericht, um Gefährdungslagen oder erheblichen praktischen Problemen begegnen zu können
  • beim Erfassen und Verstehen auch der Bedeutung und Konsequenzen der das Verfahren abschließenden Entscheidung

sind nur einige wichtige Punkte, bei denen Zeugen sich im Bedarfsfalle an die Zeugenkontaktstelle im Hause wenden können. Eine Rechtsberatung findet dabei allerdings nicht statt.

Ansprechpartnerin ist Frau Annelie Rosemann, Zimmer 8, Erdgeschoss, Telefon: 06731 952052
oder ihr Vertreter: Herr Wolfgang Engelhardt, Zimmer 15 b, Erdgeschoss, Telefon: 06731 952021

Sprechzeiten: Während der allgemeinen Dienstzeit oder nach telefonischer Vereinbarung.

Zwangsversteigerung / Zwansverwaltung

Veröffentlichungen zu Versteigerungsterminen finden Sie unter der Adresse http://versteigerungspool.de.
Dort können Sie auch kostenlos die eingeholten Gutachten runter laden.

Informationen zum Verfahren und Ablauf eines  Zwangsverersteigerungsverfahrens.

Informationen zu Gutachten, Wert, Besichtigung und Gewährleistung

 

 

Zwangsvollstreckung

Die jeweils zuständigen Gerichtsvollzieherbezirke finden Sie unter dem Menüpunkt: Organisation.

 

Nachfolgend einige Formulare zur Zwangsvollstreckung

Antrag auf Pfändungs- und Überweisungsbeschluss wegen Geldforderung
Antrag auf Pfändungs- und Überweisungsbeschluss wegen Unterhalt

Vollstreckungsauftrag an Gerichtsvollzieher
Vollstreckungsauftrag Wohnungsdurchsuchung

 

 

Schiedsmänner / Schiedsfrauen

Grundsätzliche Informationen.

Verfahren und Kosten

 

Stadt Alzey
Jürgen Bergmann
Stadtverwaltung, Postfach, 55232 Alzey
Vertreter: Claudia Neumer
jutta.porth(at)alzey.de

Verbandsgemeinde Alzey-Land
Steffen Unger
Verbandsgemeindeverwaltung
Weinrufstraße 38-42, 55232 Alzey
Vertreter: Georg Bergmann
juergen.renate(at)alzey-land.de

Verbandsgemeinde Wöllstein
Franz-Josef Lenges
Verbandsgemeindeverwaltung
Bahnhofstraße 10, 55597 Wöllstein
Vertreter: Walter Simon
u.hummel(at)vg-woellstein.org

Verbandsgemeinde Wörrstadt
Dr. Gunnar Krone
Verbandsgemeindeverwaltung
Zum Römergrund 2-6, 55286 Wörrstadt
Vertreter: Norbert Becker
schiedsamt@vgwoerrstadt.de

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